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Stuttgarter Nachrichten

Nachrichten & Zeitschriften

228.00 Bewertungen
3,0
Entwickler
Neue Pressegesellschaft
Veröffentlicht
10.04.2013
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Wer Nachrichten aus Stuttgart nicht nur gelegentlich im Browser liest, sondern regelmäßig die digitale Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten nutzen möchte, bekommt mit dieser kostenlosen Nachrichten- und Zeitschriften-App einen direkten Zugang zu den digitalen Inhalten der Zeitung. Ich habe sie vor allem unter dem Gesichtspunkt betrachtet, wie gut sie sich in einen normalen Alltag einfügt: morgens beim Kaffee, unterwegs auf dem Smartphone oder abends mit etwas mehr Ruhe für die digitale Zeitung.

Mein Eindruck ist gemischt, aber nicht grundsätzlich negativ. Die Anwendung des Entwicklers Neue Pressegesellschaft richtet sich klar an Leserinnen und Leser, die eine regionale Zeitung nicht nur über einzelne Webartikel verfolgen wollen. Gleichzeitig wirkt sie weniger wie eine völlig offene Nachrichten-App und mehr wie ein Zugang zu einem bestimmten Zeitungsangebot. Genau das ist ihre Stärke, kann aber auch die wichtigste Einschränkung sein.

Im Google-Play-Store wird sie mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,0 bei rund 410 Bewertungen geführt. Das ist kein Wert, bei dem ich eine reibungslose Erfahrung für jedes Gerät versprechen würde. Mit über 10.000 Installationen ist sie dennoch für eine klar regional ausgerichtete Anwendung sichtbar verbreitet. Sie ist kostenlos installierbar, wobei digitale Inhalte über Google Play zwischen 1,59 € und 64,99 € kosten können.

Wo die Nutzung im Alltag ins Stocken geraten kann

Die häufigste Hürde bei einer Zeitungs-App liegt nicht unbedingt beim Lesen selbst, sondern beim Übergang von der Installation zur tatsächlichen Nutzung. Wer eine App mit dem Namen einer Zeitung herunterlädt, erwartet oft sofort alle Artikel, die auch auf der Website sichtbar sind. Bei einem Angebot, das digitale Nachrichten und ein E-Paper zusammenführt, sollte man dagegen gedanklich zwischen frei zugänglichen Bereichen und kostenpflichtigen Inhalten unterscheiden.

Ich würde deshalb nicht direkt davon ausgehen, dass jede Meldung ohne weitere Schritte vollständig lesbar ist. Besonders beim E-Paper ist der entscheidende Punkt, ob man bereits einen passenden Zugang besitzt oder einen digitalen Kauf abschließen möchte. Die App ist zwar gratis erhältlich, aber kostenloser Download und kostenlose Nutzung sämtlicher Inhalte sind nicht dasselbe. Diese Unterscheidung sollte man vor dem ersten Kauf im eigenen Konto und im angezeigten Angebot prüfen.

Ein zweiter Stolperstein ist die Erwartung an die Bedienung. Eine klassische Nachrichtenübersicht funktioniert anders als eine digitale Zeitungsseite. In einer Übersicht sucht man einzelne Themen und öffnet Artikel nacheinander. Ein E-Paper orientiert sich dagegen stärker an der gedruckten Ausgabe. Wer lieber schnell Schlagzeilen scannt, kann sich von Seitenansichten, Zoombewegungen oder dem Wechsel zwischen verschiedenen Darstellungen zunächst ausgebremst fühlen.

Für mich ist das ein wichtiger Unterschied bei der Entscheidung: Wenn du hauptsächlich kurze regionale Meldungen lesen möchtest, ist der Nachrichtenbereich wahrscheinlich der passendere Einstieg. Wenn du dagegen die Zeitung als Ganzes lesen willst, inklusive der vertrauten Anordnung einer Ausgabe, liegt der eigentliche Wert eher im E-Paper. Die App versucht, beides an einem Ort anzubieten, aber die beiden Nutzungsarten verlangen unterschiedliche Gewohnheiten.

Die richtige Erwartung an Nachrichten und E-Paper

Im Alltag würde ich die Anwendung nicht als Ersatz für jede beliebige Nachrichtenquelle betrachten. Ihr sinnvollster Einsatz ist die regionale Orientierung rund um Stuttgart und die Nutzung der digitalen StN-Inhalte. Für internationale Nachrichten, eine breite Auswahl verschiedener Verlage oder einen neutralen Vergleich vieler Quellen sind allgemeine Nachrichten-Apps und Browserangebote flexibler.

Ein realistisches Beispiel: Du sitzt morgens im Zug und möchtest in wenigen Minuten wissen, was in der Region wichtig ist. Dafür ist eine kompakte Nachrichtenansicht praktischer, als erst die komplette digitale Ausgabe durchzublättern. Am Abend möchtest du vielleicht ausführlicher lesen und dir Zeit für die Zeitung nehmen. Dann kann das E-Paper besser passen, sofern dein Zugang dafür eingerichtet ist. Wer diese beiden Situationen auseinanderhält, erlebt die App weniger als kompliziert.

Eine weniger offensichtliche Schwierigkeit entsteht, wenn man zwischen mehreren Geräten wechselt. Schon ein einfacher Wechsel vom Smartphone auf ein Tablet kann dazu führen, dass man nicht mehr weiß, ob man gerade im richtigen Konto angemeldet ist oder ob ein zuvor gewählter Inhalt erneut gekauft werden müsste. Bevor du einen Kauf wiederholst, solltest du deshalb zuerst die Anmeldung und den aktuellen Status des Kontos prüfen. Das ist ein kleiner Schritt, der unnötige Doppelaktionen vermeiden kann.

Setup prüfen, bevor man die App beurteilt

Die Anwendung ist für Android ab Version 7.0 vorgesehen. Auf einem älteren oder stark veränderten Gerät kann die Installation zwar grundsätzlich möglich wirken, die Darstellung und Stabilität müssen deshalb aber nicht genauso ausfallen wie auf einem neueren Smartphone. Ich würde vor dem Einrichten zunächst prüfen, ob das Betriebssystem aktuell genug ist und ob im Gerätespeicher ausreichend Platz für die App und die digitalen Inhalte vorhanden ist.

Nach der Installation lohnt es sich, nicht sofort einen kostenpflichtigen Inhalt auszuwählen. Ich würde zuerst die Startansicht öffnen, die Navigation ansehen und feststellen, ob die Nachrichtenbereiche erreichbar sind. Danach kann man kontrollieren, ob die digitale Ausgabe an der erwarteten Stelle auftaucht und ob die eigene Anmeldung korrekt übernommen wurde. Dieser kurze Rundgang macht später deutlich, ob ein Problem beim Konto, bei der Verbindung oder bei der App selbst liegt.

Bei einer Zeitungs-App ist außerdem eine stabile Internetverbindung beim ersten Laden besonders wichtig. Wenn die Verbindung während der Anmeldung oder beim Öffnen einer Ausgabe abbricht, kann der Vorgang unvollständig wirken. In so einem Fall hilft es, die App nicht sofort mehrfach neu zu installieren. Erst sollte man die Verbindung wechseln, die Anwendung vollständig schließen und danach erneut öffnen. Oft lässt sich so erkennen, ob nur der Ladevorgang unterbrochen war.

Auch die Anmeldung verdient Aufmerksamkeit. Wer bereits einen digitalen Zugang zur Stuttgarter Zeitung besitzt, sollte genau die dafür verwendeten Daten nutzen und nicht versehentlich ein zweites Konto anlegen. Falls ein Kauf über Google Play erfolgt, ist zusätzlich das auf dem Gerät aktive Google-Konto relevant. Ich würde vor jeder Bestätigung prüfen, welches Konto gerade verwendet wird und welche Leistung auf dem Bildschirm beschrieben ist.

Das klingt banal, ist bei digitalen Zeitungsangeboten aber entscheidend. Ein Kauf kann technisch erfolgreich sein und trotzdem nicht dort erscheinen, wo man ihn erwartet, wenn man anschließend mit einem anderen Zugang weiterarbeitet. Die sinnvollste Reihenfolge ist daher: Konto prüfen, Angebot lesen, Kauf erst danach bestätigen und anschließend die App einmal normal neu öffnen.

Einrichtung ohne unnötige Umwege

Für eine ruhige Ersteinrichtung würde ich die App zu Hause über eine zuverlässige Verbindung starten, statt den ersten Versuch in einer überfüllten Bahn oder bei schwachem Mobilfunk zu machen. Danach kann man testen, ob sich eine Nachricht öffnen lässt und wie die digitale Ausgabe reagiert. Erst wenn diese Grundlagen funktionieren, lohnt es sich, die App in den täglichen Ablauf einzubauen.

Wer das E-Paper regelmäßig lesen möchte, sollte außerdem eine feste Routine entwickeln. Statt jedes Mal über verschiedene Bereiche zu suchen, ist es praktischer, die App immer auf demselben Weg zu öffnen und zuerst nach der aktuellen Ausgabe zu schauen. Das reduziert nicht nur Klicks, sondern hilft auch dabei, schneller zu erkennen, ob eine Ausgabe noch lädt oder ob tatsächlich ein Zugangsproblem vorliegt.

Ein nützlicher Test ist der Vergleich zwischen einem einzelnen Artikel und der digitalen Ausgabe. Lässt sich ein Nachrichtenbeitrag öffnen, aber die Ausgabe nicht laden, spricht das eher für ein Problem im E-Paper-Bereich, beim Zugang oder beim jeweiligen Ladevorgang. Funktioniert dagegen gar nichts, sollte man zuerst Verbindung, Anmeldung und Systemvoraussetzungen kontrollieren. Diese einfache Trennung spart Zeit, weil man nicht wahllos alle möglichen Einstellungen verändert.

Wenn ein Ladevorgang oder Zugang nicht sauber weiterläuft

Wenn Inhalte plötzlich nicht mehr erscheinen, würde ich mit den einfachen Maßnahmen beginnen: Internetverbindung prüfen, App vollständig beenden und erneut öffnen, anschließend kontrollieren, ob man noch im richtigen Konto angemeldet ist. Erst danach ist eine Neuinstallation sinnvoll. Sie kann helfen, wenn lokale App-Daten beschädigt wurden, sollte aber nicht der erste Schritt sein, wenn ein Kauf- oder Kontoproblem vermutet wird.

Bei einem bereits bezahlten digitalen Inhalt ist besondere Vorsicht angebracht. Ich würde nicht sofort erneut kaufen, nur weil die Ausgabe nach dem ersten Öffnen nicht sichtbar ist. Zuerst sollte man die App neu starten und den Zugang kontrollieren. Wenn der Kauf über Google Play abgewickelt wurde, ist auch das verwendete Google-Konto zu prüfen. So lässt sich vermeiden, dass derselbe Vorgang aus Ungeduld zweimal angestoßen wird.

Ein weiterer praktischer Ansatz ist, die Fehlerquelle einzugrenzen. Öffnet sich die Nachrichtenübersicht, aber eine bestimmte Ausgabe bleibt hängen, kann man zunächst einen anderen Bereich aufrufen und später zurückkehren. Reagiert die gesamte App nicht, liegt der nächste sinnvolle Schritt bei Verbindung, Gerätespeicher oder einem Neustart. Ich würde nicht gleichzeitig mehrere Änderungen vornehmen, weil danach kaum noch nachvollziehbar ist, was geholfen hat.

Auch ein Wechsel zwischen Hoch- und Querformat kann bei einer digitalen Zeitung sinnvoll sein. Für einzelne Artikel ist das Hochformat meist angenehmer, während eine Zeitungsseite im Querformat mehr Überblick geben kann. Wenn Texte oder Seiten zunächst unübersichtlich wirken, sollte man deshalb nicht automatisch von einem Fehler ausgehen. Manchmal ist die Darstellung einfach stärker auf das Lesen einer kompletten Seite als auf schnelles Scrollen ausgelegt.

Wer die App längere Zeit nicht geöffnet hat, sollte beim nächsten Start ebenfalls etwas Geduld einplanen. Digitale Zeitungsinhalte müssen möglicherweise neu geladen werden, und eine Ausgabe kann sich anders präsentieren als ein einzelner Artikel. Ich würde in dieser Situation nicht sofort die App bewerten, sondern erst prüfen, ob der Ladevorgang vollständig abgeschlossen ist und ob die Anmeldung noch aktiv ist.

Was man selbst sinnvoll kontrollieren kann

Eine kurze persönliche Checkliste hilft mehr als pauschale Fehlersuche. Erstens: Ist das Gerät mit dem Internet verbunden? Zweitens: Ist die App auf einem kompatiblen Android-System installiert? Drittens: Wird das erwartete Konto verwendet? Viertens: Betrifft die Störung nur das E-Paper oder auch normale Nachrichten? Fünftens: Wurde ein kostenpflichtiger Vorgang tatsächlich bestätigt, oder wurde nur die Angebotsseite geöffnet?

Diese Fragen sind besonders hilfreich, weil die App mehrere Nutzungsbereiche verbindet. Ein Problem beim E-Paper bedeutet nicht automatisch, dass auch der Nachrichtenbereich betroffen ist. Umgekehrt kann eine funktionierende Startseite den Eindruck erwecken, alles sei in Ordnung, obwohl der persönliche Zugang noch nicht korrekt eingerichtet wurde.

Falls die App nach diesen Schritten weiterhin nicht sinnvoll nutzbar ist, würde ich die Ursache nicht durch immer neue Käufe oder wiederholte Neuinstallationen verschärfen. Dann ist es vernünftiger, den Kontostatus und die Zahlungsübersicht zu dokumentieren und den offiziellen Support des Angebots zu nutzen. Wichtig sind dabei möglichst genaue Angaben: welches Konto aktiv ist, welcher Bereich betroffen ist und an welcher Stelle der Ablauf stoppt.

Wann eher das Gerät oder die Verbindung verantwortlich ist

Nicht jede schlechte Erfahrung mit einer Nachrichten-App entsteht durch die Anwendung. Ein sehr voller Gerätespeicher kann das Laden digitaler Inhalte erschweren. Ein Energiesparmodus kann Hintergrundvorgänge begrenzen. Eine instabile Verbindung kann dazu führen, dass eine Ausgabe unvollständig erscheint. Auch ein veraltetes Betriebssystem kann die Bedienung beeinflussen, selbst wenn die Installation zunächst funktioniert.

Ich würde deshalb bei wiederkehrenden Problemen vergleichen, ob andere Apps auf demselben Gerät ähnlich langsam reagieren. Wenn auch Webseiten und andere Inhalte stocken, liegt der Verdacht näher bei Verbindung oder Gerät. Läuft alles andere normal und betrifft die Störung nur einen bestimmten Bereich der Zeitungs-App, ist eine app- oder zugangsbezogene Ursache wahrscheinlicher.

Für das Lesen unterwegs ist außerdem die Netzsituation wichtig. In einem Gebäude, im Zug oder in dicht bebauten Bereichen kann der Empfang schwanken. Wer eine Ausgabe genau dann öffnen möchte, wenn die Verbindung abreißt, kann leicht glauben, die App sei defekt. Ich würde wichtige Lesezeiten deshalb nicht mit einem erstmaligen Download kombinieren, sondern die Ausgabe vorher unter einer stabilen Verbindung öffnen und den Ablauf in Ruhe testen.

Die Android-Kompatibilität beginnt bei Version 7.0. Das bedeutet für mich nicht automatisch, dass jedes Gerät mit dieser Systemversion eine moderne, besonders flüssige Darstellung bietet. Gerade bei älteren Smartphones können Speicher, Bildschirmgröße und allgemeine Geschwindigkeit stärker ins Gewicht fallen. Wer ein sehr altes Gerät nutzt, sollte die Anwendung zunächst ohne kostenpflichtige Entscheidung ausprobieren und auf die eigene Lesbarkeit achten.

Auch die Bildschirmgröße verändert die Erfahrung. Auf einem kleinen Smartphone kann eine komplette Zeitungsseite häufig mehr Zoomen und Verschieben erfordern als ein einzelner Artikel. Für längere E-Paper-Sitzungen ist ein größeres Display angenehmer, während das Smartphone seine Stärke beim schnellen Nachrichtencheck ausspielt. Das ist kein Fehler der App, aber ein echter Unterschied bei der Gerätewahl.

Für wen sich die App lohnt und wann eine Alternative besser passt

Ich sehe den größten Nutzen bei Menschen, die einen klaren regionalen Schwerpunkt haben und die Stuttgarter Nachrichten regelmäßig lesen möchten. Wer die digitale Zeitung als festen Bestandteil des Tages betrachtet, profitiert davon, Nachrichten und E-Paper in derselben Anwendung zu finden. Auch Leserinnen und Leser, die lieber eine vollständige Ausgabe als viele lose Webartikel lesen, bekommen hier den passenderen Zugang.

Weniger geeignet ist sie für Personen, die nur gelegentlich eine einzelne Schlagzeile suchen und dafür keine Zeitungsumgebung benötigen. Ein normaler Browser kann in solchen Momenten schneller sein, weil keine zusätzliche App-Struktur und kein persönlicher Zugang im Weg stehen. Wer viele überregionale Quellen vergleichen möchte, ist mit einem Nachrichten-Aggregator ebenfalls flexibler.

Der wichtigste Trade-off liegt zwischen regionaler Tiefe und thematischer Breite. Eine auf die Stuttgarter Nachrichten ausgerichtete Anwendung kann für regionale Orientierung sinnvoller sein als eine allgemeine App, bietet aber naturgemäß nicht dieselbe Vielfalt wie ein Dienst, der viele Verlage bündelt. Ich würde daher nicht fragen, welche Lösung allgemein besser ist, sondern ob du eine bestimmte Zeitung regelmäßig lesen willst.

Auch beim Bezahlen sollte man realistisch bleiben. Der Download kostet nichts, doch einzelne digitale Inhalte oder Zugänge können über Google Play berechnet werden. Vor einer Bestätigung würde ich immer die genaue Beschreibung des Angebots lesen und kontrollieren, ob es sich um einen einzelnen Kauf oder eine andere Form des digitalen Zugangs handelt. Diese Aufmerksamkeit ist wichtiger als der bloße Hinweis, dass die App kostenlos im Store steht.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 12 Jahren. Für Erwachsene ist das im normalen Nachrichtenalltag kaum eine praktische Einschränkung. Bei jüngeren Nutzerinnen und Nutzern sollte man dennoch berücksichtigen, dass aktuelle Nachrichten ernste oder belastende Themen enthalten können. Die App ist keine speziell für Kinder gestaltete Nachrichtenumgebung.

Mein praktisches Urteil nach der Nutzung

Die aktuelle Version 6.2.2.10 macht den Eindruck eines spezialisierten Zugangs für die digitale StN, nicht einer universellen Nachrichtenplattform. Genau darin liegt ihr sinnvollster Platz: regionale Nachrichten lesen, die digitale Ausgabe aufrufen und die Zeitung möglichst ohne den Wechsel zwischen mehreren Angeboten nutzen. Wer diese Erwartung mitbringt, kann die App gezielter einsetzen.

Ich würde sie Freunden empfehlen, die ohnehin regelmäßig Stuttgarter Nachrichten lesen und das E-Paper auf dem Smartphone oder einem größeren Android-Gerät nutzen möchten. Vor dem ersten Kauf würde ich aber bewusst testen, wie Anmeldung, Nachrichtenbereich und Ausgabe auf dem eigenen Gerät funktionieren. Die eher durchschnittliche Bewertung zeigt, dass man keine vollkommen reibungsfreie Erfahrung voraussetzen sollte.

Mein wichtigster Rat lautet deshalb: erst einrichten, dann die beiden Bereiche getrennt prüfen und erst danach über kostenpflichtige Inhalte entscheiden. Wenn eine Ausgabe nicht lädt, nicht sofort erneut kaufen. Wenn nur das E-Paper betroffen ist, nicht gleich die gesamte App abschreiben. Und wenn auch andere Anwendungen Probleme machen, zuerst Gerät und Verbindung untersuchen.

Unterm Strich ist die Anwendung für regionale Zeitungsleser eine nachvollziehbare Wahl, besonders wenn die Kombination aus aktuellen Nachrichten und digitaler Ausgabe genau zum eigenen Leseverhalten passt. Für gelegentliche, kostenlose Kurzmeldungen oder eine möglichst breite Nachrichtenmischung würde ich eher beim Browser oder einer allgemeinen Nachrichten-App bleiben. Wer die Stuttgarter Nachrichten als tägliche digitale Zeitung nutzen möchte, sollte dieser App eine faire Chance geben – aber mit realistischen Erwartungen an Zugang, E-Paper und Einrichtung.

Highlights

  • Schneller Zugriff auf regionale Nachrichten aus Stuttgart und Umgebung.
  • Übersichtliche Ressorts erleichtern das Finden bestimmter Themen.
  • Push-Mitteilungen informieren zeitnah über wichtige Ereignisse.
  • Multimediale Inhalte ergänzen viele Artikel mit Bildern und Videos.
  • Lokale Berichterstattung bietet einen klaren Mehrwert für die Region.

Einschränkungen

  • Einige Inhalte sind möglicherweise nur mit einem Abonnement vollständig lesbar.
  • Push-Benachrichtigungen können bei vielen Meldungen schnell störend wirken.
  • Die App kann je nach Gerät gelegentlich längere Ladezeiten zeigen.
  • Werbung kann den Lesefluss in der kostenlosen Version beeinträchtigen.
  • Der regionale Fokus ist für Nutzer außerhalb Stuttgarts nur begrenzt relevant.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die App „Stuttgarter Nachrichten“ und welche Inhalte bietet sie?

Die App „Stuttgarter Nachrichten“ bündelt aktuelle Nachrichten aus Stuttgart, Baden-Württemberg und der Welt an einem Ort. Beim Testen stehen vor allem lokale Politik, Stadtgeschehen, Wirtschaft, Sport, Kultur und regionale Ereignisse im Mittelpunkt. Zusätzlich gibt es Hintergrundberichte, Kommentare und häufig Bildergalerien. Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert, sodass die App besonders für Nutzer interessant ist, die schnell über Entwicklungen in der Region informiert werden möchten.

Ist die Nutzung der Stuttgarter-Nachrichten-App kostenlos?

Die App kann in der Regel kostenlos heruntergeladen und installiert werden. Auch viele Nachrichten lassen sich ohne Zahlung lesen. Allerdings können einzelne ausführliche Artikel, exklusive Berichte oder bestimmte Zusatzfunktionen hinter einer Bezahlschranke liegen. Je nach Angebot ist dafür ein digitales Abonnement oder ein bestehendes Zeitungsabo erforderlich. Vor dem Download sollten Nutzer deshalb die aktuellen Bedingungen im App Store oder auf der offiziellen Website prüfen.

Benötige ich ein Benutzerkonto oder ein Abonnement, um alle Artikel zu lesen?

Für das Lesen frei zugänglicher Meldungen ist normalerweise nicht zwingend ein Benutzerkonto erforderlich. Wer jedoch das vollständige Angebot nutzen möchte, kann sich anmelden oder ein digitales Abonnement benötigen. Ein Konto kann außerdem Vorteile wie personalisierte Inhalte, gespeicherte Artikel oder den Zugriff auf bereits erworbene Leistungen bieten. Welche Funktionen kostenlos verfügbar sind, kann sich abhängig vom aktuellen Modell der App ändern.

Funktioniert die App auch ohne Internetverbindung?

Die wichtigsten Nachrichten werden normalerweise über eine Internetverbindung geladen. Ohne WLAN oder mobile Daten können neue Artikel, Bilder und Live-Updates daher nicht zuverlässig abgerufen werden. Je nach Version und persönlichem Nutzungsumfang können einzelne Inhalte zuvor geladen oder gespeichert werden, damit sie später offline verfügbar sind. Für aktuelle Nachrichten, Videos und Benachrichtigungen ist jedoch eine stabile Verbindung erforderlich.

Welche Benachrichtigungen und Datenschutzoptionen bietet die App?

Die App kann Nutzer über aktuelle Nachrichten, wichtige regionale Ereignisse und möglicherweise besonders dringende Meldungen informieren. Diese Push-Benachrichtigungen lassen sich in den Einstellungen des Geräts oder innerhalb der App anpassen und bei Bedarf vollständig deaktivieren. Vor der Nutzung sollten Interessierte außerdem die Datenschutzerklärung lesen. Dort wird erklärt, welche Daten beispielsweise für Anmeldung, Analyse, Werbung oder personalisierte Inhalte verarbeitet werden können.

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Veröffentlicht
10.04.2013

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